• Projekt FlinK

    Flüchtlinge in Kultur integrieren.

Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt der BTZ des Handwerks GmbH und des Bildungswerk des Lingener Handwerks e.V.

Projektablauf

4 Wochen intensives Sprachtraining und Kompetenzfeststellung

  • Eingangsgespräch
  • Informationen über Anerkennung im Ausland anerkannter Abschlüsse in Verbindung mit dem IQ-Netzwerk des Landkreises

8 Wochen berufliche Orientierung

  • Vertiefung in Werkstätten von BTZ und BW
  • Kompetenzfeststellung in Werkstätten durch fachkundige Ausbilder
  • Eventuell Qualifizierungsanalyse
  • Ermittlung weiterer Qualifizierungsbedarfe für eine erfolgreiche Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt.

4 Wochen betriebliche Praxis

  • Bei relativ guten Sprachkenntnissen
  • Möglichkeit eines Betriebswechsels mit beruflicher Orientierung in bis zu zwei betrieblichen Praxisphasen.

Wichtige Informationen

  • Laufzeit: 14.03.2016 bis 31.12.2016.
  • Für jeden Teilnehmenden 16 Wochen.
  • Berufsfelder:

    • Bau
    • Metall
    • Friseur
    • Farbe

  • Zielgruppe:
    Flüchtlinge, die in ihrem Heimatland bereits berufliche Erfahrungen gesammelt haben und ggf. einen „Berufsabschluss“ haben.

Ziele

  • Deutlich verbesserte berufsfachliche Sprachkompetenz.
  • Feststellung der berufsfachlichen Kompetenzen (evtl. Grundlagen für notwendige Qualifikationen).
  • Vermittlung der interkulturellen Wertevorstellungen in Deutschland.
  • Integration in den Arbeitsmarkt.

Durchgängige Unterstützung

Pädagogische Fachkraft des BTZ:

  • plant,
  • vermittelt,
  • betreut,
  • organisiert
  • und bindet Netzwerkpartner ein.

Coach des Bildungswerks begleitet:

  • Interkulturelles Sozialtraining,
  • Wöchentliches Einzelcoaching mit jedem Teilnehmer (ca. 1 Std.).

Fallmanager/in des Jobcenters:

  • begleitet kontinuierlich den Eingliederungsprozess und ist Entscheidungsträger/in,
  • Gesprächsintervalle im BTZ/BW,
  • leitet evtl. Anerkennungsprozesse ein.


Weitere Unterstützung nach Bedarf

  • Dolmetscher,
  • Andere Mitarbeiter von BTZ und BW,
  • Ausbilder und Verantwortliche im Betrieb,
  • Flüchtlingscafé regelmäßig in der Kreishandwerkerschaft Grafschaft Bentheim,
  • Andere Institutionen wie z.B. Landkreis, AWO, SKM und sonstige.

Das BTZ und das BW stehen den Teilnehmenden auch nach Maßnahmeende bei Bedarf zur Verfügung.