• Teilzeitumschulung für Frauen

    Neu starten in zahlreichen verschiedenen Berufen.

Ziele

  • Unterstützung von Frauen bei der (Wieder-)Eingliederung in den Arbeitsmarkt
  • Erlangung qualifizierter Berufsabschlüsse (Facharbeiterin bzw. Gesellin)
  • Eröffnung von beruflichen Perspektiven
  • Wechsel nach bestandener Abschlussprüfung in Arbeit (idealerweise im ehemaligen Ausbildungsbetrieb)

 

Zielgruppe


Zur Zielgruppe der Teilzeitumschulung für Frauen gehören insbesondere Arbeit suchende Frauen aus dem SGB-II und SGB-III geförderten Personenkreis, die sich beruflich neu orientieren oder nach angelernter Tätigkeit bzw. längerer Pause eine Berufsqualifizierung erwerben möchten. Angesprochen werden sollen insbesondere auch allein erziehende Frauen.

 

Zielberufe

Zu den möglichen Berufen gehören unter anderem:

  • Fachverkäuferin Lebensmittelhandwerk, Fachrichtung Bäckerei / Konditorei / Fleischerei
  • Kauffrau Einzelhandel
  • Floristin
  • Friseurin
  • Tischlerin
  • Malerin und Lackiererin

 

Zugangsvoraussetzungen

Mindestens Hauptschulabschluss, Befähigung zu selbstständigem Arbeiten, Neigung zu teilweise handwerklicher Tätigkeit mit körperlichem Einsatz, technisches Verständnis.

 

Dauer der Maßnahme

Die vorgeschalteten Module Berufsorientierung, Eignungsfeststellung und Praktikum dauern insgesamt max. 3 Monate. Das Modul Umschulung dauert maximal 36 Monate. Bei allen Modulen beträgt die wöchentliche Arbeitszeit 25 Stunden pro Woche, montags bis freitags von 8.00 - 12.15 Uhr.

 

Module

Berufsorientierung

  • Die Berufsorientierung dient zur Eignungsfeststellung der Teilnehmerinnen.
  • Sie werden über die Möglichkeiten einer gewerblichen Ausbildung informiert.
  • Ihnen wird eine Lernerprobung geboten.
  • Sie bekommen Informationen über die Anforderungen verschiedener Berufe.
  • Ihnen werden Grundzüge der Informationen über das berufliche Fachwissen des Zielberufes gegeben.

 

Praktikum
Zur Absicherung der Umschulung kann der Zielberuf in der Praxis eines Betriebes getestet werden.

 

Umschulung
Die praktische Berufsausbildung findet in Betrieben der Region statt. Diese verpflichten sich zu einer qualifizierten Ausbildung und unterstützen das Maßnahmekonzept. Eine Übernahme der Umschülerinnen nach dem erfolgreichen Abschluss der Umschulung wird angestrebt.

 

Schwerpunkte der Umschulung

  • Fachpraktische Unterweisung in Betrieben (insgesamt 2175 Stunden)
  • Fachtheoretische Unterweisung im BTZ (insgesamt 1450 Stunden)
  • Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (nach Vorgaben der Handwerkskammer, in Vollzeit)
  • Sozialpädagogische Begleitung zur Absicherung des Maßnahmeerfolges
  • Intensive Vorbereitung auf die fachtheoretischen und fachpraktischen Zwischen- und Abschlussprüfungen