• Gymnasien

    Auch für Gymnasiasten kann eine praxisnahe Berufsorientierung sinnvoll sein.

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Das deutsche Handwerk plädiert für eine flächendeckende Berufsorientierung auch an den Gymnasien. Da nicht alle Gymnasiasten das Abitur erreichen bzw. nach dem Abitur ein Studium anstreben, ist es insbesondere für diese Gruppen vorteilhaft die Möglichkeiten einer Berufsorientierung angeboten zu bekommen. Aber auch für junge Menschen, die nach dem  Abitur ein Studium anstreben kann eine vorherige duale Ausbildung sinnvoll sein. So lernt der spätere Architekt die Abläufe auf einer Baustelle durch eine Ausbildung z.B. zum Maurer aus eigener Perspektive kennen und besser verstehen. Der spätere Maschinenbauingenieur ist durch eine vorherige Ausbildung im Metallbereich für die spätere akademische Ausbildung und seine berufliche Laufbahn besser gerüstet.

Pilotprojekt beim BTZ

Im Jahr 2015 initiierte das BTZ mit dem Lingener Gymnasium Georgianum das Pilotprojekt "AG Technik". Es handelte sich um eine freiwillige Berufsorientierung von Gymnasialschülern. Insgesamt 18 Termine, verteilt über ein halbes Jahr, hatten die 13 motivierten Schüler beim BTZ. Und das jeweils Freitagnachmittag nach Schulschluss. In dieser Zeit fertigten sie unter Anleitung erfahrener BTZ-Ausbilder aus den Bereichen Metall, Sanitär-Heizung-Klimatechnik sowie Elektrotechnik eine mobile Solaranlage an. Diese können die Jugendlichen z. B. zum Aufladen ihrer Handys nutzen.

Dabei lernten die Jugendlichen manuelle Tätigkeiten, wie Feilen, Weich- und Hartlöten, oder Pressverbindungen herzustellen. Aber auch das Schreiben eines Programms für eine CNC-gesteuerte Fräse gehörte zum Aufgabenumfang. Dass alles nicht immer so leicht ist, wie es manchmal aussieht, konnte der eine oder andere Schüler erfahren.

Am letzten Tag gab es neben einem Teilnahmezertifikat auch Lob von BTZ-Geschäftsführer Matthias Ricken. Er hob die guten Leistungen der Schüler hervor und lud sie ein, nach dem erfolgreichen Abitur eine technische Ausbildung zu machen. Am Ende könne ja sogar das eigene Unternehmen als Ziel stehen.

Der ebenfalls am Projekt teilnehmende Lehrer des Gymnasiums Georgianum, Martin Heß, dankte dem BTZ für das Engagement und zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen. Er hoffe, dass es Folgeprojekte geben werde. Schön sei es, wenn zukünftig auch Schülerinnen für solche Projekte begeistert werden könnten.

Ricken betonte abschließend, dass das Handwerk in Deutschland auf allen Ebenen daran arbeite, verstärkt auch Gymnasialschüler für sich zu gewinnen.