• WiN - Weiterbildung in Niedersachsen

    Mit Qualifizierung das Personal für die Zukunft fit machen.

Weiterbildung in Niedersachsen

Als niedersächsisches Unternehmen können Sie einen Beitrag zur Verbesserung der Fachkräftesituation leisten.

Auf einen Blick

  • Förderung individueller Weiterbildungsmaßnahmen
  • Zuschuss bis zu 50 %, mindestens 1.000 Euro
  • Maximal 36 Monate Laufzeit
  • Maximale Laufzeit bis zum 30.06.2022
  • Pro Teilnehmer/in und Weiterbildungsmaßnahme ist ein Antrag zu stellen

Wer wird gefördert?

  • Beschäftigte aus Unternehmen mit Betriebsstätte in Niedersachsen
  • Betriebsinhaber/innen von Unternehmen in Niedersachsen unter 50 Beschäftigten

Was wird gefördert?

  • Ausgaben für Qualifizierungen (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren)
  • Personalausgaben für die Teilnehmer/innen an der Maßnahme (Ausgaben für Freistellungen)

Wie wird gefördert?

Bedingungen

  • Die Laufzeit ist grundsätzlich auf maximal 36 Monate beschränkt.
  • nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Ausgenommen sind mit der Weiterbildungsmaßnahme im Zusammenhang stehende Ausgaben, z. B. für Reisen, Unterkunft und Verpflegung.
  • nach Beendigung der Weiterbildung und Vorlage sowie Prüfung des Verwendungsnachweises erfolgt Auszahlung
  • Eine gleichzeitige Inanspruchnahme anderer öffentlicher Finanzierungshilfen für denselben Zweck ist ausgeschlossen (z. B. von Förderprogrammen des Bundes oder anderer Länder, wie „Aufstiegs-BAföG“ oder „WeGebAU“)
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind Maßnahmen,
    • die gemäß Artikel 31 Absatz 2 der AGVO den Unternehmen zur Einhaltung verbindlicher Ausbildungsnormen dienen,
    • die der Qualifizierung von Personen dienen, die in der Urproduktion der Land-, Forst-, Gartenbau-, und Hauswirtschaft tätig sind,
    • für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Dieser Ausschluss gilt nicht für die vorschulische Erziehung sowie die Altenpflege und -hilfe
    • für Personen, die einen freien Beruf ausüben. Dazu gehören gemäß § 18 EStG selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten, die selbständige Berufstätigkeit der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Vermessungsingenieure, Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer, Steuerbevollmächtigten, Heilpraktiker, Krankengymnasten, Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen und ähnlicher Berufe.

  • Der Förderausschluss bezieht sich auch auf Freiberufler, die gewerblich bzw. als GmbH organisiert sind.
  • Die Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen von Beschäftigten der Freiberufler/innen ist zulässig, sofern es sich dabei nicht um Mitgesellschafter/innen handelt.
  • Die Förderung von reinen Sprachkursen ist ausgeschlossen.
  • Unternehmen können pro Weiterbildungsmaßnahme eine Förderung für bis zu 50 Beschäftigte beantragen. Die NBank kann im Einvernehmen mit dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium im Einzelfall Ausnahmen genehmigen. Für jeden Mitarbeiter ist ein separater Antrag zu stellen.

Voraussetzungen

Die inhaltlich in sich abgeschlossenen Maßnahmen müssen allgemein am Arbeitsmarkt verwertbare Qualifikationen vermitteln und mit einem Zertifikat abschließen.

Antragstellung

  • Die individuellen Weiterbildungsmaßnahmen können fortlaufend von den Unternehmen beantragt werden und dürfen noch nicht begonnen haben. Eine verbindliche Anmeldung an der Weiterbildungsmaßnahme vor Erhalt der Bewilligung seitens der NBank gilt dabei nicht als vorzeitiger Maßnahmebeginn.
  • Es besteht kein Anspruch auf die Gewährung einer Zuwendung. Somit erfolgt die verbindliche Anmeldung an der Weiterbildungsmaßnahme nebst evtl. Vorauszahlungen der Lehrgangsgebühren ausschließlich auf eigenes Risiko. Eine Förderverpflichtung kann daher aus einer rechtzeitigen Antragstellung heraus nicht abgeleitet werden.
  • Die Antragstellung zur Förderung muss schriftlich und elektronisch über das Kundenportal mindestens vier Wochen vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme erfolgen.
  • Ausschlaggebend für die fristgerechte Antragstellung ist der postalische Eingang bei der NBank in Hannover.
  • Fördermittel für mehrere Beschäftigte aus ein und demselben Unternehmen müssen jeweils einzeln beantragt und abgerechnet werden.

Bemessungsgrenzen

  • Von den Gesamtkosten (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie Ausgaben für Freistellungen) können maximal 50 % gefördert werden. Die Mindestfördersumme beträgt absolut 1.000 Euro.
  • Die Ausgaben für Qualifizierungen (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren) für individuelle Weiterbildungsmaßnahmen sind bis zu einer Höhe von 25 Euro pro Teilnehmer/in und Zeitstunde förderfähig.

Kofinanzierung

  • Die individuellen Weiterbildungsmaßnahmen müssen seitens der Unternehmen mit einem Direktbeitrag von mindestens 10 % der Lehrgangsgebühren privat kofinanziert werden. Das Unternehmen kann die Kofinanzierung zudem durch die während der Dauer der Qualifizierung fortgezahlten Löhne und Gehälter (Ausgaben für Freistellungen) leisten, allerdings maximal bis zur Höhe der Ausgaben für Qualifizierungen (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren). Das Unternehmen muss dazu einen schriftlichen Freistellungskostennachweis erbringen.
  • Als anrechenbare Personalausgaben für Teilnehmer/innen werden auf Grundlage eines Pauschalsatzes von 19 Euro pro Qualifizierungsstunde anerkannt.

Beispielrechnung ohne Freistellungsausgaben

  • Qualifizierungsstunden: 100 Std.

Ausgabenseite

  • Lehrgangsgebühren (max. 25 Euro/Std. zwf.): 2.000 Euro

Einnahmenseite

  • Förderung max. 50 %: 1.000 Euro
  • Eigenbeitrag (mind. 10 % der Lehrgangsgebühren): 1.000 Euro

Beispielrechnung mit Freistellungsausgaben

  • Qualifizierungsstunden: 100 Std.

Ausgabenseite

  • Lehrgangsgebühren (max. 25 Euro/Std. zwf.): 2.000 Euro
  • Freistellungsausgaben (19 Euro/freigestellter Std.): 1.900 Euro

Einnahmenseite

  • Förderung max. 50 %: 1.800 Euro
  • Eigenbeitrag (mind. 10 % der Lehrgangsgebühren): 200 Euro
  • Freistellungsausgaben (19 Euro/freigestellter Std.): 1.900 Euro

Wenn Betriebsinhaber/innen an individuellen Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen, ist für diese eine Abrechnung von Ausgaben für Freistellungen nicht zulässig. Die private Kofinanzierung hat in diesen Fällen über einen finanziellen Direktbeitrag zu erfolgen. Zudem ist ein Nachweis (Testat vom Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer) der Betriebsinhaber/innen von Unternehmen in Niedersachsen mit weniger als 50 Beschäftigten über die Einhaltung der Einstufung als KMU zu erbringen. Maßgeblich für die Einstufung als kleines Unternehmen ist die Definition der kleinen und mittleren Unternehmen in Anhang I der Verordnung (EU) Nr. 651/2014

 

 

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Lingen / Meppen / Nordhorn

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