• Umschulung Elektroniker/in Gebäude- und Energietechnik

    Mit vorgeschaltetem Grundkurs.

Anerkannter Ausbildungsberuf

Im Rahmen ihrer Fördermöglichkeiten bietet die Agentur für Arbeit einer begrenzten Zahl von Kunden die Möglichkeit innerhalb von 28 Monaten im Rahmen einer Umschulung den Beruf

des Elektronikers / der Elektronikerin
für Energie- und Gebäudetechnik

zu erlernen. Die Umschulung endet mit der Gesellenprüfung vor dem zuständigen Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim.

Den Starttermin für die nächste Umschulung finden Sie unten rechts. Die Umschulung endet mit der Abschlussprüfung. Alle Inhalte des Rahmenlehrplanes werden während der Umschulung vermittelt. Sie werden von qualifizierten Ausbildern in den modernen Werkstätten der BTZ des Handwerks GmbH unterrichtet und ausgebildet. Durch integrierte Praktika entsteht Kontakt zu Fachbetrieben der Region und damit zu möglichen Arbeitgebern für die Zeit nach der Umschulung.

Die Feststellung, ob Sie für den anspruchsvollen Beruf des Elektronikers/der Elektronikerin
für Energie- und Gebäudetechnik geeignet sind, kann im Vorfeld der Umschulung in einem Grundkurs erfolgen. Bitte sprechen Sie für die Teilnahme Ihren Vermittler bei der Agentur für Arbeit an. Bei der Eignung für den Beruf kann die Umschulung beginnen.

Während der Umschulung erhalten Sie weiterhin Ihre Bezüge von der Bundesagentur für Arbeit, die ebenfalls die Kosten der Umschulungsmaßnahme trägt.

Die Tätigkeit im Überblick

Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik planen und installieren elektrotechnische Anlagen der Energieversorgung und Infrastruktur von Gebäuden. Diese montieren sie, nehmen sie in Betrieb und warten oder reparieren sie. Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik arbeiten hauptsächlich in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks. Darüber hinaus können sie in Firmen der Immobilienwirtschaft, z.B. im Facility-Management oder bei Hausmeisterdiensten, tätig sein. Hersteller von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen oder Anlagen der Stromer-zeugung wie etwa Windenergieanlagen eröffnen weitere Beschäftigungsmöglichkeiten. Auch Flughafenbetriebe und Krankenhäuser kommen als Arbeitgeber infrage.

Informationen aus BERUFENET.

Zielgruppe

SGB II- und SGB III-geförderte Frauen und Männer mit Interesse an einer gewerblich-technischen Ausbildung.

Voraussetzungen

  • Ein guter Hauptschulabschluss
  • Technisches Verständnis
  • Höhenunempfindlichkeit (je nach späterer Tätigkeit)
  • Befähigung zum selbstständigen Arbeiten (bei späterer Montagetätigkeit)
  • Allgemein gute körperliche Belastbarkeit

 

 

Umschulungsinhalte

Zu den zu vermittelnden Inhalten gehören im Rahmen der Umschulung unter anderem folgende Themen:

  • Messen / Analysieren von elektrotechnischen / elektronischen Bauteilen und Komponenten
  • Informationstechnische Systeme planen und installieren
  • Elektrische Installationen planen / ausführen
  • Installieren von Systemkomponenten und Netzwerken
  • Errichten und Prüfen von Systemen der Gebäudekommunikation
  • Errichten und Prüfen von Antriebssystemen und Kompensationsanlagen
  • Errichten, Prüfen und Inbetriebnahme von Energieumwandlungssystemen
  • Planen, installieren und Inbetriebnahme von Beleuchtungsanlagen
  • Schutzmaßnahmen und deren Prüfung
  • Grundqualifizierung in der Gebäudesystemtechnik (EIB/KNX)
  • Steuerungen analysieren und anpassen
  • Steuerungen für Anlagen programmieren und realisieren
  • Prüfungsvorbereitung

Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach der Ausbildung gibt es u.a. folgende Weiterbildungsmöglichkeiten für den beruflichen Aufstieg:

  • Meister/Industriemeister versch. Fachrichtungen
  • Techniker verschiedener Fachrichtungen
  • Fachwirt/Technischer Fachwirt
  • Auch verschiedene Studiengänge sind nach der Umschulung möglich.